Wie zuverlässig ist die #Telekom?

veröffentlicht um 09.02.2015, 10:51 von Peter Georgi   [ aktualisiert: 09.02.2015, 11:15 ]
Da will einer den Anschluss eines Vorbesitzers übernehmen. Mit allem drum und dran und ohne Wenn und Aber. Er hat nur eine Bedingung: Es darf auf keinen Fall zu einem Leitungsausfall kommen, weil das sein Geschäft ruinieren könnte. Denn: Er versorgt Onlinehändler.
Da der Vorbesitzer bei der #Telekom war, fragt er dort nach. Klar, sagt man dort, kein Problem und auch ohne Unterbrechung der Leitung. Mit allem drum und dran. Er füllt also alle Papiere aus, besorgt alle Unterschriften und Erklärungen auch vom Vorbesitzer und gibt dann alles zur #Telekom. Dann wartet er. Vier Wochen. Acht Wochen. 
Bevor die Neune Woche rum ist, ist die Leitung plötzlich weg. Ohne Ankündigung, ohne Info - quasi aus dem Nichts heraus.
Auf der Suche nach der Ursache, wird er schnell fündig: Die Telekom schaltete ab, weil der Vorbesitzer insolvent war und die Nichterfüllung erklärte.
Es sollte doch aber sofort neu geschalten werden, eigentlich ohne jede Unterbrechung.Wann wird nun geschalten? Er fragt nach. Irrt dabei von Pontius zu Pilatus - von Call zu Center - von Kunden zu Service und wieder zu Pontius. Quer durch den Irrgarten des Kunden-Service-Dschungels der #Telekom. Dieser Garten ist nur dazu eingerichtet, so stellt er fest, dass Kunden wie er der #Telekom fern bleiben mögen. Hier in diesem Unternehmens-Service-Wüsten-Dschungel ist nur ein schweigender Kunde ein guter Kunde. Er gibt aber nicht auf. (Ver)Sucht weiter. Und wieder schmieren sie ihm Honig ums Maul, versprechen die Lösung so schnell sie können - so werden sie eilen. Doch es bewegt sich nicht. Es säuseln nur honigsüsse Worte - am Telefon und in den eMails. Aber was nutzt der süße Honig salbender Worte, wenn man ihm - den Kunden -  das Fell über die Ohren zieht?

Diese Gedanken gingen Tante Emma durch den Kopf, als sie hier las
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